Historie

Chronik des Angelsportverein St. Peter Wincheringen 1970 e.V.

Der Angelsportverein Wincheringen ist, wie schon im Titel angeführt, im Jahre 1970 gegründet worden.

Damals haben sich einige Männer dazu entschlossen, aus einer schon Jahre vorher zusammengewürfelten Anglerschar, den Hobbyfischern einen festen Namen zu geben und einen ordentlichen Verein zu gründen.

Zu den Gründungsmitgliedern gehörten:

Guido Biering Rudolf Grün Heinz Jakoby
Reinhold Fisch Erwin Fischer Herbert Görgen
Philipp Valentin Klaus Useldinger Klaus Vieh
Wolfgang Schreiner   Oswald Esch

 

In der ersten konstituierenden Generalversammlung wurde Oswald Biering zum 1. Vorsitzenden gewählt. Aus gesundheitlichen Gründen musste er sein Amt zur Verfügung stellen. An seine Stelle trat Oswald Esch. Es folgten: Arthur Moreth, Reinhold Elenz, Hans Franzen, Elli Haas, Dietmar Elenz, Herbert  Görgen, Christian Haas, als 1. Vorsitzende.

Wenn in der ersten Zeit auch überwiegend nur der Verein unter sich der Fischerei frönte, so kamen in den darauffolgenden Jahren auch bedingt durch die Mitgliedschaft im Bezirksfischereiverband Trier/VDSF Verbindungen mit benachbarten und auch überörtlichen Vereinen zustande, die sich dann gegenseitig bei Veranstaltungen besuchten.

Aus formellen und steuerlichen Gründen wurde der Verein 1978 als e,V. im Vereinsregister beim Amtsgericht Trier eingetragen.

Das herausragende Ereignis der Vereinsgeschichte dürfte die Ausrichtung der Deutschen Meisterschaft 1987 gewesen sein. Hier fanden sich ca. 100 der besten deutschen Angler aus allen Bundesländern in Wincheringen ein, um ihren Meister zu küren.

Organisatorisch war dieses eine riesengroße Herausforderung, die nach allgemeiner Beurteilung mit Bravour gemeistert wurde.

Ein weiterer Meilenstein war die Anlage unseres Fischweihers am Ortsrand der Gemeinde.

Ab dem Gründungsjahr hatten die Angler lediglich die Obermosel als Grenzgewässer zur Verfügung, um ihrem Sport nachzugehen.

Im Jahre 1983 kam der Vorstand unter dem 1. Vorsitzenden Arthur Moreth zu dem Entschluss einen eigenen Vereinsweiher anzulegen.

Ein geeignetes Gelände wurde in einem Sumpf- und Feuchtgebiet vor Haardt gefunden.

Die Gemeinde, der dieses Terrain gehört, erklärte sich bereit mit dem Angelsportverein einen langfristigen Pachtvertrag abzuschließen.

Von dem inaktiven Mitglied, Dipl. Ing. Karl-Heinz Ginsbach, wurden dann die Planungsunterlagen erstellt.

Nach Einholung der erforderlichen Genehmigungen konnte mit dem Bau begonnen werden.

Die Kosten, zum damaligen Zeitpunkt rund 87.000 DM, konnten durch Zuschüsse, Spenden, Eigenkapital des Vereins und einer immensen Summe von Eigenleistungsstunden der Vereinsmitglieder abgedeckt werden.

Am 24.11.1984 lief das erste Wasser über den Mönch ab.

Der Fischweiher das ASV war fertig

 

Das Vereinsheim

Nachdem der Verein sich finanziell wieder etwas erholt hatte, dachte der Vorstand über eine weitere Intensivierung des Vereinslebens nach. Zudem waren durch die Anlage des Weihers viele Maschinen und Geräte angeschafft worden, die es unterzubringen galt.

 

Es entstand der Gedanke: Ein Vereinshaus muss her!

 

Wieder einmal stellte sich Karl-Heinz Ginsbach in den Dienst der guten Sache und übernahm die Planung.

Der Kostenvoranschlag belief sich auf 75.000 DM. Da innerhalb des Vereins Handwerker fast aller Sparten vertreten waren, konnte ein Großteil dieser Kosten durch Eigenleistung abgedeckt werden.

Durch Zuschüsse war die Finanzierung gesichert.

Unter Federführung des Vorsitzenden Hans Franzen, erfolgte am 26.02.1987 der erste Spatenstich.

Anfang 1988 war der Rohbau fertig und Mitte des Jahres konnte das Haus in Betrieb gehen.

Die Wasserversorgung konnte schon 1988 dank der Hilfe des Angelkollegen Heinz Vieh realisiert werden. Die Heizung und Beleuchtung des Gebäudes wurde mit Gas betrieben. Erst 2000 wurde das Anwesen an das örtliche Stromnetz angeschlossen.

Wegen steigenden Platzbedarfs und zur besseren Bewirtschaftung des Außenbereiches wurde im Jahr 2005 ein Anbau errichtet.

Abgerundet wird das Anwesen durch einen festen, überdachten Grillplatz unmittelbar neben dem Hauptgebäude. Die bewährte handwerkliche Tatkraft vom damaligen 1. Vorsitzenden  Herbert Görgen  machte die Realisierung des Vorhabens in Eigenleistung möglich.

Die idyllisch gelegene Anlage wird heute von den Mitgliedern ehrenamtlich gepflegt. Sie hat sich zu einem vielbesuchten Schmuckstück unserer Gemeinde entwickelt.